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Jean-Luc Godard: Passion

Bild
Beschreibung:
Frankreich 1982, 88 Min.
Mit Isabelle Huppert, Jerzy Radziwilovicz, Michel Piccoli, Hanna Schygulla. Kamera: Raoul Coutard.

Während in Polen die Gewerkschaft Solidarnosc streikt, sucht ein polnischer Regisseur in der Schweiz nach dem perfekten Licht für seinen Film, der einer Bildreise durch die europäische Kunstgeschichte gleicht. Mehr und mehr verschmelzen Film und Leben – gemäß Godards Konzept des „epischen Films“.

Deutsche Fassung.


Filmreihe Traumfabrik: STUDIO 2
Autorenfilme: Film – Theorie – Selbstversuch

Träume stehen für die Macht unserer Phantasie – seien es unsere Hoffnungen oder bisweilen auch die dunkleren, nächtlichen Seiten menschlicher Gehirnaktivitäten. Im Medienzeitalter hat die Traumfabrik des Kinofilms Phantasien sichtbar gemacht, und somit der Vorstellungs-kraft des Denkens und der Gefühle sinnlich wahrnehmbaren Ausdruck verliehen. Im Kino tauschen wir Phantasien und Träume aus und
lassen uns dadurch anregen.

Insgesamt 18 Filme, zu denen drei Seminare des ZAK und der AWWK angeboten werden, sind ab 30. Oktober 2011 bis Ende März 2012 jeweils sonntags um 15 Uhr auf der großen Bildwand in der Schauburg zu sehen. Vor jedem Film gibt es eine Mikroeinführung; anschließend kann man im Kinogespräch die eigenen Beobachtungen, Meinungen und Vermutungen mit anderen Zuschauern austauschen.

Autorenfilme beweisen die praktischen Theorien der Filmautoren im lustvollen Selbstversuch. Im 20. Jahrhundert haben Filme Medienlandschaft, aber auch Wahrnehmung und Aesthetik gründlich gewandelt. Einige Filmautoren haben sich dabei als sehr praktische Theoretiker erwiesen: sie haben ihre Theorien in Form von Filmen formuliert: von Eisensteins einflussreicher Montagetheorie über Pasolinis Semiotik, Godards Ansatz der Nouvelle Vague und Orson Welles’ sehr persönliche Kunstphilosophie bis hin zur Dogma 95-Bewegung um den umstrittenen dänischen Filmemacher Lars von Trier – ein transkulturelles Panoptikum, das Filmtheorie als höchst unterhaltsames, lustvolles Unternehmen erscheinen läßt, das zum Nachdenken einlädt.
Text: Schauburg Karlsruhe

FSK:  Keine Angabe
Film-Länge: 88 Minuten

Vorführungen heute, am 18.05. in folgenden Kinos:

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Weitere Vorführungen:

Dieser Film wird zur Zeit nicht gespielt!

Meinungen und Bewertungen:
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