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Tiger Factory

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Beschreibung:
Die junge Chinesin Ping Ping versucht in Malaysia genug Geld zu verdienen, um in Japan ein besseres Leben zu beginnen. Doch ihre beiden Jobs auf einer Schweinefarm und in einem Schnell-Imbiss reichen dafür nicht aus. Beide Betriebe werden von ihrer Tante Tien kontrolliert, mit der sie eine Hassliebe verbindet. Bald merkt Ping Ping, dass Tien auch in der „Babyproduktion“ tätig ist. Dabei werden ausländische Wanderarbeiter und Mädchen aus der Provinz zusammengebracht, um ein Kind zu zeugen. Nach der Geburt werden diese Kinder zur Adoption ins Ausland verkauft. Um der Not zu entkommen, ist Ping Ping bereit, für Geld ein solches Baby auszutragen. Der malaysische Regisseur Woo Ming Jin beschreibt anhand eines Einzelschicksals zugleich das aktuelle Thema des internationalen Menschenhandels. Im globalisierten Kapitalismus wird auch der menschliche Nachwuchs zu einer begehrten Ware, die nach Bedarf produziert wird. Die semidokumentarisch erzählte Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau ist eine der seltenen Filmproduktionen, die in Malaysia überhaupt entstehen.

Anlässlich des Weltgebetstags 2012, der Malaysia gewidmet ist, stellen wir gemeinsam mit der Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Baden Woos Film vor. Nach der Vorführung am 23.2. besteht Gelegenheit zum Gespräch mit der Pfarrerin Ute Niethammer.
Text: Kinemathek Karlsruhe

FSK:  Keine Angabe
Film-Länge: 84 Minuten
Darsteller: Fooi Mun Lai, Pearlly Chua, Susan Lee

Vorführungen heute, am 18.05. in folgenden Kinos:

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Weitere Vorführungen:

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