Iwans Kindheit
Beschreibung:
"Iwan ist ein Kind, das ganz wie ein Erwachsener von Leidenschaft verzehrt wird. Er hat seine Kindheit im Krieg verloren und kommt um, weil er wie ein Erwachsener gelebt hat." (Andrej Tarkowskij)
Als erster Exponent der "Generation der sechziger Jahre" stellte sich im sowjetischen Film Andrej Tarkowskij vor. Ihm gelang mit IWANS KINDHEIT ein Film, dessen Qualitäten sich nicht in der Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen erschöpfen. Aus realistischen Kriegsszenen, den Wach-, Alp- und Wunschträumen eines Jungen und Dokumentaraufnahmen setzt sich das Bild einer vom Krieg zerstörten Kindheit zusammen. Wirklichkeitsnahe Beschreibung und Gegenbilder voll utopischen Glanzes, in denen eine heile Kindheit entworfen wird, die dem Helden durch den Krieg verweigert wurde, werden durch Tarkowskijs Regie in eine bruchlose Einheit gezwungen. (Ulrich Gregor/Enno Patalas, Geschichte des modernen Films, 1965)
Text: Kinemathek Karlsruhe
FSK:
Keine Angabe
Film-Länge: 95 Minuten
Darsteller: Kolja Burjajew, Walentin Subkow, J. Sharikow, Nikolaj Grinko
Vorführungen heute, am 18.05. in folgenden Kinos:
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